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Keltersiedlung 2.BA
Kern des städtebaulichen Ordnungsprinzips für die Nachverdichtung des 1,7 ha großen Areals ist die kontinuierliche Abfolge von privaten Wohnhöfen - jeweils eingefasst von flügelartig angeordneten Gebäuden mit überschaubaren Nachbarschaften, sowie untereinander verbunden über ein Netz von privaten und halböffentlichen Wegen. Das Geflecht aus zueinander versetzten Wohngebäuden und Hofflächen schafft spannungsvolle Räume und Begegnungsorte für die Quartiersbewohner. Der Zuffenhausener Teilbereich Mönchsberg ist geprägt durch offene, kleinteilige sowie stark durch grünte Baustrukturen. Der Entwurf setzt sich zum Ziel, inmitten dieser kleinkörnigen Struktur eine angemessene Typologie für verdichtete moderne Geschosswohnungsbauformen zu entwickeln, die sich trotz ihrer deutlich größeren Baumasse angemessen in das bestehende Umfeld einfügt. Die Gebäude werden durch die entwickelten Grundriss Typologien mit ihren fugenartigen Rücksprüngen im Bereich der Treppenhäuser, Loggien und Eingängen geschickt in Einzelbaukörper “zerschnitten“. Die Gliederung der Häuser wird durch die differenzierte Höhenstaffelung der einzelnen Kuben noch verstärkt. In Verbindung mit variierenden Putzfarbtönen entsteht eine feinkörnige Gliederung der Volumina, die die maßstäbliche Einbindung der Neubauten in das kleinteilige Ortsbild entlang der Straßenzüge und den Raumkanten des öffentlichen Grünzugs unterstützt
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